Mobilruf
Leistungsangebot "Mobilruf"
Der Mobilruf stellt sich als ein Dienstleistungspaket dar, das mit und ohne Leihgeräte angeboten werden kann. Das Angebot an Leihgeräten varriert und ist stets vom aktuellen Stand der Technik ab. Der Kunde kann auch selbst sein eigenes Handy verwenden. Das Dienstleistungsangebot steht mit und ohne Ortungsmöglichkeit zur Verfügung.
Das Dienstleistungspaket umfasst im Wesentlichen folgende Merkmale:
Leistungsumfang
1. Bezugspersonen verständigen nach Notfallplan
2. Rettungsdienst verständigen (bei medizinischem Notfall)
Voraussetzung
Der Kunde kann nur Hilfeleistungen erwarten,
- wenn Sprechkontakt besteht,
- wenn er
seinen Standort beschreiben kann oder
die GPS-Koordinaten seines Standortes der Zentrale nach einem festgelegtem Verfahren (z.B. SMS) übermittelt , - wenn er sich in einer festgelegten Region befindet.
Bearbeitung der Ortung in der Zentrale
Der Teilnehmer löst einen Notruf aus. Dabei wird das Gespräch mit der Notrufzentrale hergestellt und die im Handy ermittelten GPS-Daten per SMS der Zentrale Zugesendet. Die Zentralensoftware kann über die Erkennung der Telefon-Nr. (Clip-Funktion)
- das Datenblatt des Teilnehmers anzeigen,
- die SMS - sofern die Daten der SMS einem vorgegebenen Format(Protokoll) entsprechen - interpretieren und die Position des Teilnehmers in einer Kartensoftware (z.B. MS MapPoint, Google Maps) anzeigen.
Zur Kontrolle kann die Zentrale - sofern das Handy und die zugehörige Plattform es zulassen - eine aktuelle Position vom Handy per SMS anfordern.

Empfehlenswerte Handys
Im Generalsekretariat wurde unter Leitung von Petra Weingärtner eine Arbeitsgruppe "Technik" ins Leben gerufen, die sich mit der laufenden Entwicklung im Bereich Hausnotruf und Mobilruf befasst. Im Rahmen dieser Arbeit werden aktuell verfügbare Geräte untersucht und - sofern das Angebot für das DRK interessant erscheint - einem Feldtest unterzogen. Die Einführung der Produkte wird durch die Arbeitsgruppe unterstützt. Ferner werden Hinweise auf technische Einschränkungen oder Fehler, die sich erst bei dem Einsatz der Geräte herausstellen, im Verband kommuniziert.
Die Ergebnisse werden an dieser Stelle veröffentlicht.

