Bundeskongress der DRK Schwesternschaften

DRK Schwesternschaften

Arbeitsfeld / AufgabenfeldVerbandsarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation
Kontaktdaten  Verband der Schwesternschaften vom DRK e.V.

Alexandra-Corinna Rieger

Carstennstrasse 58-60

12205 Berlin

Tel.: 030 847829-23

E-Mail: riegerac(at)drk.de

www.rotkreuzschwestern.de
Projekttitel Bundeskongress 2013 des Verbandes der Schwesternschaften vom DRK e.V.: „Eine Idee überwindet Grenzen“ 
Inhalt des Projektes Die Bundeskongresse des Verbandes der Schwesternschaften vom DRK e.V., die alle zwei Jahre stattfinden, sind Plattformen für einen intensiven Austausch zu Politik undberufspolitischen, pflege- oder gesundheitspolitischen Fragestellungen. Zugleich wird den Teilnehmer_innen ein zukunftsorientiertes Weiterbildungsprogramm geboten. Dabei geht es um aktuelles, pflegefachliches Wissen, aber auch um die aktive Auseinandersetzung mit aktuellen Trends im Bereich Pflege und Gesundheit. Im Jahr 2013 lag der Fokus auf dem Jubiläum 150 Jahre DRK sowie der Interkulturellen Öffnung. 
Anstoß für das Projekt Das Jahr 2013 war ein besonderes Jahr für das Rote Kreuz: Vor 150 Jahren wurde Henry Dunants revolutionäre Idee einer neutralen Hilfsorganisation umgesetzt. Und: 1863 wurdeauch der Württembergische Sanitätsverein gegründet, eine der ersten nationalen Gesellschaften in Deutschland. Mit ihm wurde der Grundstein für das Deutsche Rote Kreuz gelegt. 150 Jahre Rotes Kreuz, 150 Jahre Hilfe im Zeichen der Menschlichkeit. Das zeigt, dass gute Ideen und Ideale alle Zeiten überdauern.Daher stand unser Bundeskongress 2013 ganz im Zeichen des 150-jährigen DRK-Jubiläums und der interkulturellen Öffnung. 
Ziele Der Bundeskongress fand 2013 erstmals in Chemnitz, Sitz der einzigen ostdeutschen Schwesternschaft, der Schwesternschaft vom DRK Sachsen e.V., statt. Dort gibt es eine kulturelle und religiöse Vielfalt in der Bevölkerung, die wir auch in das Motto des Kongresses einbinden wollten. Daher haben wir zusätzlich zu unserem Auftakt-Gottesdienst den Kongress mit einem interreligiösen Dialog begonnen. Hier haben sich Vertreter von verschiedenen Glaubensrichtungen in Chemnitz vorgestellt und die religiösen Bedürfnisse dargelegt, die bei der Pflege Berücksichtigung finden sollten.

Des Weiteren war es Ziel zu zeigen, dass auch die DRK-Schwesternschaften Grenzen überwunden und in den neuen Bundesländern kurz nach dem Mauerfall eine Schwesternschaft gegründet haben. Übergeordnetes Ziel war, die große Idee Henry Dunants zu feiern und damit einen Beitrag der Schwesternschaften zum Jubiläum zu leisten. 
Durchgeführte (bzw. noch durchzuführende) Maßnahmen / AktivitätenDas Motto des Kongresses, „Eine Idee überwindet Grenzen“, spiegelte sich u. a. in zwei Foren wider: Hier haben wir uns zum einen mit dem Thema „Migration als Chance“ beschäftigt und sind dabei auf die interkulturelle Öffnung im Gesundheits- und Pflegewesen eingegangen. Zum anderen haben wir Pflege und ihr Image international verglichen. Außerdem gab es einen „Interreligiösen Dialog“ mit Vertretern verschiedener Glaubensrichtungen, Thema: „Der pflegebedürftige Mensch im Spiegel der Religionen“ sowie die Ausstellung „150 Jahre DRK“. 
Durchführung in Kooperation mit einer Migrantenorganisation / einem Netzwerk?Interreligiöser Dialog in Kooperation mit …
  • Frau Etelka Kobuß, Ausländerbeauftragte der Stadt Chemnitz
  • Frau Dr. Ruth Röcher - Jüdische Gemeinde Chemnitz
  • Frau Farizeh Samimi - Bahá'í-Gemeinde-Chemnitz
  • Herr Ali Yardim - Akademie für Interkulturellen Dialog <i>Dresden</i><i> </i>e. V.
     
(Erwartete) Ergebnisse und Wirkungen Kenntnisse über die kulturellen und religiösen Bedürfnisse von Migrant_innen erhalten, um diesen bei der Pflege Rechnung tragen zu können. 
Erfolgsfaktoren Alle großen Migrantengruppen aus Chemnitz waren eingeladen.
Rolle der Führungskräfte Unser Vertreter in der Steuerungsgruppe des Präsidiums Interkulturelle Öffnung im DRK, Axel Düsenberg, hat im Forum 1 „Interkulturelle Öffnung in Gesundheit und Pflege: Migration als Chance“ zunächst einen Überblick über den Stand der interkulturellen Öffnung im DRK gegeben und dann Strategien fürs Krankenhaus vorgestellt.

Im Forum 4 „Grenzen öffnen sich: Pflege und ihr Image im internationalen Vergleich“ ist es uns gelungen, das tunesische Pflegesystem durch Experten des Tunesischen Roten Halbmondes darstellen zu lassen.  
Verfügbare personelle RessourcenIm Vorfeld: Abteilung Öffentlichkeitsarbeit im Verband der Schwesternschaften vom DRK e.V. (VdS) (max. 3 Personen) 
(Erwarteter) Mehrwert für den Verband Spannende Kongressthemen
Nachhaltigkeit IKÖ wird bei uns in den DRK-Schwesternschaften vielerorts bereits gelebt. 
Laufzeit Dreitägige Veranstaltung, 22. bis 24. Mai 2013
Anlagen Programmheft

Foto: (von li. Nach re.: DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters, Annette Widmann-Mauz, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Generaloberin Brigitte Schäfer, Präsidentin des Verbandes der Schwesternschaften vom DRK e.V., und Oberin Friederike Mazrouai-Vogt, Vorsitzende der Schwesternschaft vom DRK Sachsen e.V., Chemnitz)